Bist Du auch der Meinung, dass Hacker & Co nur an großen Webseiten interessiert sind und Deine kleine Seite in dem großen Web garnicht finden?  Dann heiße ich Dich willkommen an Bord der zig Millionen oder mehr Webseitenbetreiber, die ähnlich dachten und eines besseren belehrt wurden, jede ungeschützte Seite kann das Ziel dieser Eindringlinge sein.

Viele wissen nicht, dass es Hacker meist gar nicht auf eine einzelne Webseite abgesehen haben, ihr Ziel ist ein ganz anderes: möglichst viele Webseiten infizieren. Sie suchen also nicht einzelne Seiten aus, sondern greifen automatisch über ein Tool an, welches Sicherheitslücken der Seite nutzt.  Dabei helfen schon ganz einfache Maßnahmen die eigene Seite zu schützen und Hackern das Leben schwer zu machen.

5 einfache Maßnahmen zum Schutz Deiner WordPress Webseite:

1. Zeitnahe Updates für WordPress, Plugins und Theme

Das wichtigste beim Thema WordPress Security ist und bleibt, dass Du Updates für Plugins und WordPress selbst, direkt und ohne Verzögerung installiert. Hacker nutzen gerne noch die alten Sicherheitslücken nach solchen Updates, um Blogs zu erwischen, die noch warten bzw. diese Lücke noch nicht geschlossen haben.

2. BackUps, BackUps BackUps….

Regelmäßige BackUps sind ein Muss für jeden Blogger und Webseitenbetreiber, kostenfreie Plugins wie UpDraftPlus oder BackWPup helfen selbst vergesslichen Menschen wie mir dank eines Sicherheitsplans zu einem regelmäßigen Backup.  Dieses kannst Du wahlweise in einem Cloud-Speicher oder extern ablegen, so dass bei einem Angriff das letzte Backup wiederhergestellt werden kann.

3. Ändere den Benutzername des Administrators.

Der Benutzername des Administrators ist natürlich Admin oder? Das weiß jedes Kind und natürlich auch jeder Hacker, der jetzt nur  noch Dein Passwort knacken muss. Der Administrator verdient einen besseren, sichereren Namen, gib ihm einen neuen und mach damit den Hackern das Leben schwer. Eine Anleitung findest Du hier.

4. Benutze ein starkes Passwort für Dein Backend.

Kannst Du Dir eine Hieroglyphen-Passwort  aus 16 oder mehr Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen merke? Ich bin kein Superhirn und kann das nicht. Trotzdem nutze ich die Passwörter aus dem  Passwort-Generator, den WordPress im Backend anbietet, denn diese Passwörter sind nicht zu knacken, außer man hat  drei Millionen Jahren Zeit.

5. Lösche alle inaktive, nicht benutze Plugins.

Jedes Plugin ist eine Tür in Dein WordPress System und damit auch ein Einfallstor für Hacker. Deshalb gilt auch bei der Sicherheit: weniger ist mehr, unnötige Plugins gehören gelöscht.

Fazit:

Mit diesen fünf einfachen Maßnahmen kannst Du auch als Einsteiger Deine Webseite vor Hackern schützen: das A und O sind regelmäßige Updates und BackUps. Auch ein individueller Benutzername für den Administrator sowie ein starkes Passwort machen es den Eindringlingen schwer, Deine Seite für Ihre Zwecke zu missbrauchen. Einen absoluten Schutz gibt es natürlich nicht, das Leben ist  nicht ohne Gefahren.