Die erste Hürde ist geschafft: WordPress ist installiert, Du kannst endlich mit Deinem Blog (Webseite) beginnen – nur was ist ein Plugin, wozu benötigst Du ein Theme und kann ein Widget fliegen? Für WordPress-Einsteiger können diese ganzen Fachbegriffe verwirrend sein, deshalb möchte ich sie Dir hier einmal kurz erklären

Frontend vs. Backend

…dann gehst Du ins Backend…, anschließend prüfst Du die Änderungen im Frontend…

Alles klar, oder? Frontend und Backend sind zwei Ansichten Deiner Seite, wenn Deine Besucher die Adresse Deiner Seite (URL) eingeben, sehen sie das Frontend, den öffentlichen Bereich der Webseite.

Das Frontend:

Das Backend:

Das Backend, häufig auch Adminbereich genannt, ist die Ansicht die Du erhältst, wenn Du Dich mit Deinem Benutzernamen und Deinem Password in Deine Seite (unter www.meineseite.de/wp-login.php) einloggst. In diesem exklusiven, geschütztem Bereich kannst Du Beiträge und Seiten erstellen, Bilder hochladen, Einstellungen vornehmen und vieles mehr. Auf das Backend hast nur Du und von Dir eingerichtete Benutzer Zugriff.

Das Dashboard

Wenn Du Dich in das Backend Deiner Seite eingeloggt hast, zeigt Dir WordPress die Startseite, das sogenannte Dashboard mit an:

Die Ansicht der Startseite lässt sich über den Button Ansicht anpassen oben rechts nach Deinen Wünschen ändern, im linken, schwarz hinterlegtem Bereich findest Du das Menü mit allen wichtigen Befehlen und Einstellungsmöglichkeiten.



Beiträge vs. Seiten

Mit WordPress kannst Du nicht nur einen Blog erstellen, sondern auch Dein Unternehmen in Form einer Webseite präsentieren oder einen Online-Shop aufbauen. Für die Veröffentlichung unterscheidet WordPress zwei Formate, Beiträge und Seiten:

Beiträge

Beiträge sind die Artikel, die Du regelmäßig schreibst und veröffentlichst, sie werden nach Datum sortiert in Deinem Blogbereich angezeigt. Die Zahl Deiner Beiträge wächst im Idealfall kontinuierlich, es sind also dynamische Inhalte Deiner Seite. Beiträge können Kategorien zugeordnet und verschlagwortet werden, so dass der Leser Artikel einfacher finden kann.

Außerdem haben Beiträge eine Kommentarfunktion, mit der Deine Leser Dir ein Feedback zu Deinen veröffentlichten Beiträgen geben können, es kann also über das Thema des Beitrags diskutiert werden.

Auch für Unternehmen lohnt es sich die Beitragsfunktion von WordPress zu nutzen, um z.B. Neuigkeiten, Veranstaltungen und Pressemittelungen bekannt zu geben, so bleiben sie mit ihren Kunden in Kontakt.

Seiten

Seiten sind die statischen Elemente Deiner Webseite, die zwar überarbeitet und aktualisiert werden, jedoch werden im Gegensatz zu Beiträgen nicht fortlaufend neue Seiten erstellt, ein Sortieren nach Kategorien und Schlagwörtern ist nicht möglich.

Wichtige Seiten für jede WordPress Webseite:

  • Kontakt
  • About / über mich
  • Blog / News (leere Seite mit den Beiträgen)
  • Impressum
  • Datenschutz

Sidebar & Widgets

Der rechts- oder links-bündige Bereich einer Webseite der neben dem Hauptinhalten steht heißt Sidebar. In diesem Bereich bietet WordPress in den meisten Fällen Platz für Widgets an:

Wie Du auf dem Bild erkennen kannst  sind Widgets kleine, zusätzliche Bereiche einer Webseite, die Sub-Informationen über Deine Webseite, Deinen Blog oder über Dich beinhalten (z.B. eine Suchfunktion, eine Liste aller Blog-Kategorien, den neusten Beitrag, Links zu Deinen sozialen Netzwerken, eine Vorschau Deiner neuesten Fotos Instagram usw.). Die Widgetbereiche Deines Themes findest du im Adminbereich unter Design → Widgets.

WordPress Theme

Ein Theme ist eine Designvorlage für Deine WordPress Seite, jede WordPress Webseite benötigt ein Theme. Deshalb ist bei Deiner WordPress Installation ein Standard-Theme vorinstalliert. Ein neues Theme kannst Du unter dem Menüpunkt Design/Theme/Hinzufügen im Adminbereich installieren, hier findest Du die aktuellen, kostenlosen und geprüften Themes des WordPress.org Themeverzeichnisses.

Weitere Tipps zum Thema Theme-Auswahl findest Du unter:

Plugins

Plugins sind kleine Programme, die WordPress mehr Funktionalität geben, so können mit Hilfe von Plugins Kontaktformulare erstellt werden, Social Media Icons eingefügt werden und sogar Shopfunktionen hinzugefügt werden.

Im Adminbereich unter Plugins/Installieren findest Du die von WordPress.org empfohlenen Plugins:

Bei der Auswahl eines neuen Plugins ist wichtig, dass das Plugin mit Deiner WordPress-Version kompatibel ist. Zu Beginn Deines WordPress Projektes empfehle ich Dir

  • ein BackUp Plugin, wie UpdraftPlus – Backup/Restore oder BackWPup.
  • ein SEO-Plugin. Das kann All in One SEO  Pack oder Yoast SEO sein. Mehr zu SEO findest Du hier.
  • ein Kontaktformular wie Contact Form 7
  • ein AntiSpam-Plugin. Wenn Kommentare auf Deiner Seite aktiviert sind, kannst Du das kostenlose Plugin  Akismet benutzen. Es ist Teil der Standard WordPress Installation und muss nur noch aktiviert werden.
  • Ein Coming Soon oder Wartungsmodus Plugin. So kannst Du sicher sein, dass niemand Deine unfertige Seite besucht.

Updates

Regelmäßige Updates Deiner WordPress Version, Deines Themes und Deiner Plugins sind sehr wichtig, denn nur so ist Deine Seite vor Hackerangriffen und Viren geschützt. WordPress weißt Dich im Dashboard darauf hin, dass ein Plugin/Theme oder WordPress selbst nicht mehr aktuell ist:

weiterführende Links: