WordPress ist das meist genutzte Open-Source CMS, es besticht durch seine einfache Bedienbarkeit  und bietet unendliche Möglichkeiten, selbst bekannte Unternehmen setzen mittlerweile auf WordPress. Einzig bei sehr großen Datenmengen oder extremen Performance-Anfordrungen muss dieses CMS passen.

Der Ablauf zur Erstellung einer WordPress Webseite:

  • Projektplanung
    Hier wird der Funktions-Umfangs der Webseite festgelegt und eine Kalkulation sowie  Zeitplanung gemacht. Auch wird in dieser Phase festgelegt, ob ein  fertiges Premium Theme angepasst wird oder der Entwurf eines Grafikers umgesetzt wird.
  • Implementierung
    • Umsetzung des Designs in PHP/HTML/(S)CSS
    • Einbinden der Texte, Bilder etc.
    • Imlementierung von Zusatzfunktionen, wie z.B. Kontaktformulare, eCommerce usw.
  • Zusätzliche Arbeiten wie das Erstellen von Custom Post Types.

Kalkulation von WordPress Seiten

Anhand des Projektplan  und des Funktionsumfang kann ein WordPress Entwickler schon recht zuverlässig den Zeitaufwand  abschätzen. Neben den Kosten für Text, Bild- und Videomaterial, muss der Entwickler seine eigene Arbeitszeit einkalkulieren. Kalkulationsbasis können Stunden oder Pauschalen sein oder bei größeren Projekten auch Projekttage.

Stundensätze

Auf Freelancer Plattformen bekommt man ausländische Fachkräfte für 10 bis 15 Euro pro Stunde. Deutschsprachige WordPress-Entwickler kosten zwischen  35 und 70 Euro pro Stunde, also ca. 280,- bis 560,- Euro pro Tag zu, Web- Agenturen kalkulieren mit Stundensätzen  von 80,- bis 100,- Euro.

Die kompletten Kosten:

  • Webseite für Selbständige und Freiberufler
    Eine Webseite für kleinere Firmen mit 5-10 Seiten inklusive Blog/News-Bereich sind ab 1200,- Euro zu haben. Basis sind meist fertige Themes, die entsprechend den Designwünschen des Kunden angepasst werden,  der Entwurf eines Grafikers liegt in der Regel vor.
  • Unternehmenswebsites
    Unternehmenswebsites mit ein Minimum von 30 Seiten/Unterseiten und einem angepassten Theme können ab 5.000,- Euro umgesetzt werden. Wird die Seite mehrsprachig aufgesetzt, muss das Doppelte gerechnet werden. Zusätzliche Funktionen, wie Importscripts oder Schnittstellen zu Jobportalen verursachen zusätzliche Kosten.
  • Online-Magazin
    Umfangreiche Online-Magazine müssen gut geplant werden, eine grafische Konzeption ist ebenfalls vorauszusetzen. Je nach Umfang der Seiten kosten derartige Projekte zwischen 2500,- und 8000,- Euro.
  • eCommerce
    Für die Planung und Umsetzung eines Webshops benötigt man einen Profi. Kleine Webshops, basierend auf WordPress und WooCommerce sind ab 5000,- aufwärts zu haben, ausschlaggebend für den Preis ist hier der Warenumfang und die Anzahl der Unterseiten, zusätzliche Funktionen wie z.B. der automatische Import von Produkten sind individuell zu kalkulieren. Große, umfangreiche Webshops kosten je nach Umfang über die 20.000 Euro.

Nachträgliche Kosten/Aufwände wegen falscher Theme-Auswahl

Viele Freelancer oder Agenturen arbeiten mit Multi Purpose–Themes, der Nachteil von Multi Purpose Themes ist zum einen der gewaltige Overhead an Funktionen und damit ein aufgeblähtes Backend, sowie eingeschränkte Performance. Zum anderen bringt die Masse an Code auch Fehleranfälligkeit mit sich. Auch der  Support ist teilweise sehr schlecht (wie z.B. beim Avada Theme), Kunden werden oft einfach auf die Dokumentation verwiesen.

Ein ordentlicher WordPress Programmierer bietet nicht nur eine  gute Beratung sondern auch eine anständige Konzeption (z.B. auf Basis des Genesis Frameworks oder mittels schlankerer Multi Purpose Themes). Damit lassen sich eine Reihe nachträglicher Kosten ausschließen.

Fazit:

Eine professionell WordPress Webseite, die von einem guten Developer erstellt wird, hat ihren Preis, jedoch wird sie in punkto Bedienbarkeit und Folgekosten diesen wieder wettmachen.

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