Vor kurzem las ich  bei Ellen von Elmastudio einen Artikel übers Bloggen. Sie schreibt:

Wenn du auf Medium bist oder dich dort anmelden möchtest, kannst du deine Beiträge nach der Veröffentlichung auf deinem Blog zusätzlich auch auf Medium veröffentlichen und deinen originalen Beitrag dort verlinken. Diese Technik ist bei Medium relativ üblich…

Mein Interesse war geweckt, ich habe mir  Medium.com angeschaut, quergelesen und habe mich kurzerhand dort angemeldet, so begeistert war ich. Dort sind viele sehr gut geschriebene Artikel zu allen möglichen Themen zu finden, die Beiträge sind zwar größtenteils in Englisch, Du findest dort aber auch Artikel in anderen Sprachen wie etwa in Niederländisch und  in Deutsch. Kurzerhand habe ich mich angemeldet.

Was ist Medium?

Medium soll das Bloggen neu erfinden

Medium is a new place on the Internet where people share ideas and stories that are longer than 140 characters and not just for friends. It’s designed for little stories that make your day better and manifestos that change the world. It’s used by everyone from professional journalists to amateur cooks. It’s simple, beautiful, collaborative, and it helps you find the right audience for whatever you have to say. Evan Williams

 

Gegründet wurde die Plattform 2012 von den beiden Twitter-Gründer Evan Williams und Biz Stone, sie setzen auf Design und Simplizität um sich gegen die große Konkurrenz zu behaupten.

Die Bedienung:  minimalistisch

Im Unterschied zu  WordPress, und Konsorten liegt der Fokus bei Medium ganz klar auf dem Inhalt, die Formatierung beschränkt sich auf Fettschreibung, Kursivierung, Überschriften und Links. Bilder können eingefügt werden und das wars, keine Menüs, Plugins oder Themes, es gibt kein Backend. Wenn Du Dich angemeldet hast, kannst Du direkt mit Deinem Artikel beginnen.

 

Alle Schriftarten und Farben sind präzise aufeinander abgestimmt, Du brauchst Dich um nichts zu kümmern, das Design ist ein  einheitlicher Rahmen für Deinen Text, der egal, ob auf Tablet, Smartphone oder Retina-Display, immer gut aussieht.

Die Themen: meist auf Englisch

Die Themenauswahl auf Medium ist sehr vielfältig, vom politischen Tagesgeschehen bis hin zu IT-Themen oder Reiseberichten. Die Artikel auf Medium werden von Journalisten, Bloggern, Firmen und Marken geschrieben, es gibt kurze wie lange, leichte wie schwere Texte, vollständigen Artikeln bis hin zu Teasern.  Darüberhinaus gibt es eine Suchfunktion, Die Texte sind hochwertig und meist auf Englisch. Mittlerweile gibt es auch einen Wegweiser Schreiben auf Deutsch, der sich zu lesen lohnt.

Im Fokus: der Leser

Medium bietet Dir eine Reihe von Funktionen, die Du so von anderen Plattformen nicht kennst:

 

  • Respond
    Mit dieser Funktion kannst Du einen neuen Artikel als Antwort zu einem bestehenden schreiben, so wird eine Diskussion gestartet, Antworten werden mit dem Original-Artikel verlinkt.
  • Find and follow
    Du kannst bestimmten Autoren und Publikationen folgen, auf Deiner Medium-Startseite werden die neusten und beliebtesten Beiträge der Autoren und Publikation angezeigt, denen Du folgst..
  • Clapping
    Hier kannst Du den Artikel weiterempfehlen.
  • Share
    Du kannst per Twitter, Facebook oder E-Mail teilen.
  • Bookmark
    Mit Bookmark kannst Du interessante Artikel in Deiner Leseliste speichern und später lesen,

Bloggen auf Medium?

Medium ist sowohl für Leute, die das Bloggen ausprobieren wollen als auch für Gelegenheits-Blogger geeignet. Selbst Menschen mit einem eigenen Blog sind hier immer dann gut aufgehoben, wenn sie über ein Thema bloggen möchten, welches nicht in ihren “normalen” Blog passt.

Medium bietet darüberhinaus eine Importfunktion, mit ihr kannst die URL Deines (z.B. WordPress-)Beitrages kopieren und publizieren, so erhöhst Du die Bandbreite

Fazit:

Medium hat mich als Leser und als Blogger überzeugt, ich finde hier sehr gute, anspruchsvolle Gut gefällt mir auch die Möglichkeit über Themen außerhalb Freelancing und WordPress schreiben zu können. Das Design der Artikel und die zusaätzlichen Funktionen finde ich ausgezeichnet, einzig das Fremdhosting (wie etwa auch bei wordpress.com) stört ein wenig, aber man kann nicht alles haben.

Links: