Was kostet eine Website in WordPress?

Hast du schon einmal die Kosten für eine Website in WordPress verglichen? Fragst du dich auch:

  • wie sich die Preise zusammensetzen?
  • Welche Preise seriös sind?
  • Wann du von einem Angebot besser die Finger lässt?
  • Wo du eventuell noch sparen kannst?

Erfahre hier, wie ein Webprojekt kalkuliert wird und wie du Geld sparen kannst.

Es gibt große Preisunterschiede…

und noch größere Qualitätsunterschiede.

Bei WordPress-ProgrammiererInnen gibt es gewaltige Preisdifferenzen: Einige bieten ihre Leistung ab 100,-€ aufwärts an. Und auf den bekannten Portalen nehmen EntwicklerInnen weniger als 20,-€ die Stunde.

Qualität hat ihren Preis – was nichts kostet, ist auch nicht gut

Gute EntwicklerInnen sind auf Portale nicht angewiesen. Wer sich etabliert hat, wird weiterempfohlen, der Kunde ist bereit den Preis für eine durchdachte, schnelle, individuelle und optimierte Website zu zahlen.

Lässt du dir eine Website zu einem Dumping-Preis erstellen, zahlst du am Ende drauf: eine professionelle Webseite ist nicht für kleines Geld zu haben.

Der grobe Ablauf eines Standard WordPress Projektes:

  • Projektplanung
    • Briefing ca 1 – 2 Stunde
    • Konzeption ca 4-5 Stunden
  • Implementierung
    • Installation ca 1 Stunde
    • Sicherheit ca 1/2 Stunde
    • Struktur und Navigation ca 1-2 Stunden
    • Content (Bilder, Texte) mindestens 5 Stunden
    • Anbindung an Google Analytics ca 1 Stunde
    • Pagespeed Optimierung mindestens 1 Stunde
  • Zusätzliche Arbeiten wie das Erstellen von
    • Custom Post Types
    • Shop
    • benutzerdefiniertes Theme
    • individuelle Plugins
    • Schulung
    • Bildbearbeitung & Grafikdesign
    • Erstellen von professionellen Texten
    • usw.

Website Kosten – die Kalkulation

Anhand des Projektplan  und des Funktionsumfang kann eine WordPress EntwicklerIn schon recht zuverlässig den Zeitaufwand  abschätzen.

Neben den Kosten für Text, Bild- und Videomaterial, muss die EntwicklerIn ihre eigene Arbeitszeit einkalkulieren. Kalkulationsbasis können Stunden oder Pauschalen sein oder bei größeren Projekten auch Projekttage.

Stundensätze

Auf Freelancer Plattformen bekommst du ausländische Fachkräfte für 10 bis 15 Euro pro Stunde. Deutschsprachige WordPress-EntwicklerInnen kosten zwischen  35 und 70 Euro pro Stunde (ca. 280,- bis 560,- Euro pro Tag). Web-Agenturen kalkulieren mit Stundensätzen  zwischen 80,- und 100,- Euro.

Die kompletten Kosten für eine Website:

  • Webseite für Selbständige und Freiberufler
    Eine Webseite für kleinere Firmen mit 5-10 Seiten inklusive Blog/News-Bereich sind ab 1200,- Euro zu haben. Sie basieren meist auf ein Standard- Themes, welches eventuell noch angepasst werden muss.
  • Unternehmenswebsites
    Unternehmenswebsites mit ein Minimum von 30 Seiten/Unterseiten und einem angepassten Theme können ab 5.000,- Euro umgesetzt werden. Wird die Seite mehrsprachig aufgesetzt, muss das Doppelte gerechnet werden. Zusätzliche Funktionen, wie Importscripts oder Schnittstellen zu Jobportalen verursachen zusätzliche Kosten.
  • Online-Magazin
    Umfangreiche Online-Magazine müssen gut geplant werden, eine grafische Konzeption ist ebenfalls vorauszusetzen. Je nach Umfang der Seiten kosten derartige Projekte zwischen 2500,- und 8000,- Euro.
  • eCommerce
    Für die Planung und Umsetzung eines Webshops benötigt man einen Profi. Kleine Webshops, basierend auf WordPress und WooCommerce sind ab 5000,- aufwärts zu haben. Ausschlaggebend für den Preis ist hier der Warenumfang und die Anzahl der Unterseiten. Große, umfangreiche Webshops kosten je nach Umfang über die 20.000 Euro.

Nachträgliche Kosten

Viele Freelancer oder Agenturen arbeiten mit Multi Purpose–Themes. Sie bringen einen der gewaltige Overhead an Funktionen mit. Damit wird das Backend aufgebläht und die Performance leidet darunter.

Zum anderen bringt die Masse an Code auch Fehleranfälligkeit mit sich. Auch ist der  Support teilweise sehr schlecht (wie z.B. beim Avada Theme). Kunden werden oft einfach auf die Dokumentation verwiesen.

Eine ordentliche WordPress ProgrammiererIn bietet nicht nur eine  gute Beratung sondern auch eine anständige Konzeption (z.B. auf Basis des Genesis Frameworks oder mittels schlankerer Multi Purpose Themes). Damit lassen sich eine Reihe nachträglicher Kosten ausschließen.

Wo du sparen kannst

Gerade als Freelancer oder als Klein-Unternehmerin hast du zu Beginn deines Business kein so großes Budget. Trotzdem lohnt es sich eine professionelle EntwicklerIn zu engagieren und mit Eigenleistungen Geld zu sparen.

Meine Tipps:

  • Erstelle dein Konzept selbst, eine Vorlage zum Download findest du hier.
  • Erstelle Deine Texte selbst und stelle sie der ProgramiererIn zur Verfügung.
  • Stelle gute Fotos und freies Bildmaterial zusammen. Wenn es gut bearbeitet worden ist, muss die ProgrammiererIn es nur noch einfügen.
  • Lasse die WebentwicklerIn nur das Basissystem, die benötigen Plugin, Theme, Struktur und Navigation einrichten. Du kannst deine Seite dann selbst erstellen

Die Kosten einer Website mein Fazit:

Eine professionelle, mobiltaugliche WordPress Website, die von einer guten Entwicklerin erstellt wird, hat ihren Preis. Sie macht dies jedoch in punkto Bedienbarkeit und Folgekosten wieder wett.

Wenn du ein kleines Budget und dafür Zeit und Mut mitbringst, kannst du mit Eigenleistungen Geld sparen.