Die Zahl der virtuellen Zusammenkünfte nimmt auch auf geschäftlicher Ebene zu. Egal ob einfache Chat- und Messenger-Funktionen oder komplexe Webinare, die Vorteile einer virtuellen Zusammenarbeit sind groß,  denn es läßt sich hiermit mehr als nur Zeit und Geld sparen.

Und der technische Aufwand wird immer geringer: neben einer stabilen Internetverbindung, Webcam und Mikrofon bzw. einem mobilen Telefon benötigt man nur einen (kostenlosen) Dienst wie Skype, Facetime oder Zoom.

Was ist ein Online Meeting?

Eine Webkonferenz (Online Meeting) ist ein über das Internet organisiertes und durchgeführtes „virtuelles“ Treffen zwischen zwei oder mehr Teilnehmern, die sich real an ganz unterschiedlichen Orten befinden können. Der PC-Desktop des Moderators entspricht dem Konferenztisch, er entscheidet, ob er seinen Bildschirm oder nur ausgewählte Applikationen den Teilnehmern präsentiert. Zudem kann er die Maus- und Tastatur-Kontrolle allen oder ausgewählten Teilnehmern übergeben.

Ein umfangreicher und übersichtlich gestalteter Online-Service für Webkonferenzen  ist Zoom. Diese Software eignet sich für virtuelle Teamarbeit,  Online-Demonstrationen und Online-Trainings. Sie arbeitet plattformübergreifend und ermöglicht auch kostenlose Meetings (weitere Info bei  Online Meeting Software).

Der wohl bekannteste Dienst Skype  bietet im kostenpflichtigen Premium Tarif ein eingeschränktes Online Meeting Tool an. Skype eignet sich für “Ad-hoc” Meetings, denn das Einladungstool fehlt komplett  Der Fokus liegt hier immer noch auf der Telefon-Funktion und ist für eine kostengünstige, länderübergreifende Videotelefonie zwischen Skype-Nutzern sehr gut geeignet.

Große Spektrum an Einsatzmöglichkeiten:

Webkonferenzen sind nicht nur eine Alternative zu persönlichen Meetings, sie eignen sich auch hervorragend für den Support technischer Produkte oder von Software und können zeitaufwendige “Vor-Ort”-Schulungen ersetzen.

Virtuelle Meetings lassen sich nicht nur im Originalzustand archivieren, sondern mit Tools  so aufbereiten, dass undeutlich gesprochene Passagen oder lange Pausen ebenso korrigiert werden können wie Audio- und Folieninhalte. So können virtuelle Besprechungen jederzeit in überarbeiteter Form wieder abgerufen werden. Das kann beispielsweise als Basis für weitere Projekte oder für Schulungen dienen.

Mittlerweile bieten die Lösungen für Web-Konferenzen Schnittstellen zu gängigen Geschäftsanwendungen sowie E-Mail- und Kalendersystemen: sollte es etwa während eines Online-Meetings nötig sein, zusätzliche Personen in die Diskussion einzubeziehen, kann der Moderator problemlos auf den Kalender der betreffenden Person zugreifen, über das Unternehmensverzeichnis ihre Nummer anwählen und sie in Echtzeit zuschalten.

Fazit:

Virtuelle Zusammenkünfte sind durchaus ein Ersatz für persönliche Treffen, Präsenztrainings und Support. Je nach Geldbeutel und Bedarf gibt es hier bereits die unterschiedlichsten Lösungen. Gerade für virtuelle Assistenten und deren Auftraggeber sind sie ein wichtiges und sinnvolles Instrument der Kommunikation.