Meine Seite sieht nicht so aus  wie die Demo von StudioPress!

Diesen Satz höre ich häufig von StudioPress Neulingen und ist wahrscheinlich auch der Grund, lieber mit einem Multipurpose Theme inklusive Builder und dem ganzen Schnickschnack zu arbeiten.

Es ist einfach so, dass manche Genesis Childtheme mehr Anpassungen benötigen als andere: einige Themes verwenden den Standard Blog Style, also  eine Auflistung der letzten Beiträge, andere benutzen den Genesis Grid Style, in dem die letzten Posts in Form einer Tabelle dargestellt werden. Beide Styles sind relativ leicht anzupassen.

Themes, die mit Widgets Bereichen und/oder einem Slider arbeiten, sind etwas schwieriger anzupassen, eventuell werden noch zusätzliche Funktionen benötigt, die über Plugins realisiert werden. Darüberhinaus  gibt es eine Reihe an Plugins, die jeder Genesis Neuling kennen sollte, denn sie sind gerade am Anfang hilfreich.

Einige wichtige Genesis Plugins:

Es gibt mittlerweile unzählige  WordPress Plugins und es gibt eine kleine Zahl Plugins, die von dem StudioPress Team entwickelt wurden. Sie arbeiten nur mit dem Genesis Framework zusammen und sind unter https://www.studiopress.com/plugins/ zu finden. Nachfolgend findest Du eine kleine Auswahl dieser Plugins:

Genesis Responsive Slider Plugin

Wenn Dein Genesis Childtheme einen Slider auf der Startseite verwendet, benötigst das Genesis Responsive Slider Plugin, der Slider passt sich der Größe des Ausgabegerätes an. Download hier.

Genesis Simple Edits

Mit diesem Plugin lassen sich die folgenden drei Bereiche eines Genesistheme bearbeiten: der  Post-Info- (byline), der Post-Meta-und der Footerbereich (Copyright usw.). Download hier.

Genesis Simple Social Icons

Mithilfe dieses Plugins lassen sich einfache moderne Social Media Icons in den verschiedenen Widget-Bereichen einbinden, die Icongröße und -farbe lassen sich anpassen und mit den jeweiligen sozialen Netzwerk verknüpfen. Download hier.

Genesis Simple Hooks

Das Genesis Framework zielt darauf Webdesign modular zu machen und schnelle Webseiten zu erstellen, deshalb arbeitet das Framework auch anders als die meisten WordPress Themes. Ein Teil dieses Konzeptes sind die sogenannten Hooks, über die eigene Funktionen an einer definierten Stelle im WordPress-Code „eingehakt“ werden. Mithilfe des Plugins Genesis Simple Hooks bekommst Du eine Ahnung davon, wie das Framework arbeitet: es stellt eine Reihe von Textboxen zur Verfügung, jede dieser Box entspricht einer Position in Deinem Theme oder Design, der von Dir dort eingefügte Code (HTML, Shortcodes oder PHP) wird an der entsprechenden Stelle Deiner Webseite erscheinen und diese entsprechend anpassen.  Download hier.

Genesis Design Palette Pro

Mit diesem Plugin läßt sich das Aussehen Deiner Seite ohne CSS und Programmierkenntnisse  verändern. Dieses Plugin ist allerdings kostenpflichtig (ab 49 $). Mehr dazu findest Du hier.

Fazit:

Die Einarbeitung in Studiopress Themes ist sicherlich für Neulinge etwas zeitaufwendiger, die hier vorgestellten Plugins können das Arbeiten mit diesen Themes erleichtern. Darüberhinaus gibt zu jedem Childtheme eine gute Dokumentation, die Dir zum einen verrät, welche Plugins für Dein Theme notwendig sind und genau beschreiben, wie Du es einrichtest.