Als virtuelle*r Assistent*in kann man sich leicht verzetteln, es gibt so viel Ablenkung von der Arbeit, sei es durch Mails, Telefon oder einfach nur die Waschmaschine.

Mein idealer Arbeitstag:

Ich gestehe, ich bin absolute Frühaufsteherin, bei mir ist die Nacht schon um 5:00 Uhr zu Ende. Für mich ist es wichtig, das der Morgen ruhig beginnt und ich genügend Zeit für Yoga, Duschen und Frühstück habe. Mit all dem bin ich dann auch erst um 6:30 Uhr fertig und starte nun mit Schwung in den Tag:

  • 06:30 – 07:00 Uhr Aufräumen und Arbeitsplatz herrichten.
  • 07:00 – 08:00 Uhr  Raus an die Luft mit dem Hund, dabei plane ich meinen Tag.
  • 08:00 – 09:00 Uhr Mails bearbeiten, administrative Aufgaben erledigen.
  • 09:00 – 13:00 Uhr ungestörte Projektarbeit, zwischendrin ein halbe Stunde Pause.
  • 13:00 – 14:30 Uhr  Mittagessen und nochmals an die Luft.
  • 14:30 – 15:00 Uhr administrative Arbeiten, Telefonate erledigen, Mails beantworten.
  • 15:00 – 17:00 Uhr Schreiben, Planen, kleinere Projektarbeiten, Reflektieren

Meine beste Arbeitszeit ist der Morgen, hier erledige ich alles Wichtige und Schwierige, denn was ich morgens nicht schaffe, kriege ich nachmittags garantiert nicht erledigt. Der Nachmittag ist bei mir eher für Routinearbeiten oder zum kreativen Nachdenken geeignet, hier kann ich am besten neue Ideen entwickeln und weiterverfolgen.

Meine Tipps:

Es ist nicht immer einfach, im Home Office konzentriert und fokussiert zu arbeiten, ich habe für mich jedoch einige Mittel gefunden, die hilfreich sind:

  • ein fester, ungestörter Arbeitsplatz. Schön ist es, wenn Du ein Arbeitszimmer oder eine Arbeitsecke im Wohn-/Schlafzimmer hast. Ein freigeräumter Esstisch tut es auch, ich arbeite immer daran.
  • Auch in meinem virtuellen Büro bin ich “bürotauglich” gekleidet, im Jogginganzug oder Morgenmantel kann ich nicht ernsthaft arbeiten oder gar mit Kunden sprechen.
  • Um nicht abgelenkt zu sein, benötige ich eine Grundordnung um meinen Arbeitsplatz, so kann ich mich besser konzentrieren und muss nicht überlegen, was ich alles noch aufräumen muss. Deshalb räume ich immer vor der  Arbeit auf.
  • An meinem PC sind alle Benachrichtigung für Mails, Facebook usw. ausgeschaltet, so dass ich bei meiner Projektarbeit nicht gestört werde. Meine Mails bearbeite ich zweimal am Tag, Facebook und Co. benutze sehr selten während der Arbeit.
  • Eine große Karaffe Wasser steht immer an meinem Arbeitsplatz, ebenso ist mir mein Mittagessen heilig, nur so kann ich meine Konzentration aufrecht halten.
  • Frische Luft und Bewegung ist für mich ein Muß, das Gehen bringt auch meine Gedanken in Bewegung und so manch eine neue Idee ist so entstanden.
  • Finde heraus, wann für Dich die beste Tageszeit ist, um schwierige Arbeiten zu erledigen und nutze diese dann auch konsequent dafür.
  • Und es ist nichts verwerfliches daran, auf dem Sofa zu sitzen und gar nichts zu tuen, nur so kann sich Kreativität entfalten.

Fazit:

Für mich ist es sehr wichtig, dass mein Arbeitstag eine gewisse Struktur hat, ein Rahmen, indem ich mich bewege. Da ich ein Morgenmensch bin, lege ich auch alle wichtigen Arbeiten auf den Morgen und sorge dafür, dass ich ungestört arbeiten kann. Drei bis vier Stunden konzentriertes Arbeiten ist anstrengend und danach brauche ich eine Pause und ein Essen.

Am Nachmittag bin ich nicht mehr so konzentriert und mache daher eher Routinearbeiten oder arbeite kreativ, ich messe meine Arbeit nicht mehr an der geleisteten Stundenzahl, sondern am Ergebnis, ein Vorteil, den ich als Freiberuflerin habe.

Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche!!!